Walking Sport

Das Thema Walking Sport


Es wird Zeit sich hier mit dem eigentlichen Thema, dem Walking Sport, zu befassen. Viele Joggen, fahren Rad oder betreiben Nordic Walking weil man immer Menschen mit Stöcken in der Hand durch die Gegend rennen sieht. Doch was genau machen die da eigentlich.

Seit wann es den Walking Sport genau gibt ist leider für mich nicht zu ermitteln. Die Suchmaschinen mischen zu sehr Walking mit Nordic Walking und das obwohl es deutliche Unterschiede gibt. Gehen wir als davon aus das es Walking Sport also schon viele, viele Jahre gibt.

Das neuere und noch recht junge Nordic Walking wurde um 1974 vom finnischen Trainer Mauri Repo definiert. Es war das Ergebnis einer seit Jahrzehnten genutzten Trainingsmethode von Läufern, Wanderern und Skilangläufern. Sein Werk Hiihdon lajiosa erschien 1974 und 1979 unter demselben Titel in überarbeiteter Form.

Der „Walking-Papst“ Prof. Dr. Klaus Bös brachte in den 90er Jahren dann den Walking Sport nach Deutschland. Du siehst also das Walking noch gar nicht so lange bei uns bekannt ist.

Prof. Dr. Klaus Bös leitetet jahrelang das Institut für Sport und Sportwissenschaft am KIT (Karlsruher Institut für Technologie – ehemals Universität Karlsruhe). Prof. Dr. Klaus Bös gehört zu den Gründern des Deutsche Walking Institut (DWI) e.V. und gehört heute in den Bereichen Gesundheitssport und Walking zu einer der führenden und zentralen Kompetenzen.

Das Deutsche Walking Institut (DWI) e.V. wurde im Jahr 2001 gegründet und wird von Prof. Dr. Klaus Bös und Prof. Dr. Alexander Woll, unterstützt von weiteren Partnern und Sponsoren, wie z.B. dem Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Karlsruhe und Universität Konstanz vorangetrieben.

Zurück zum eigentlichen Thema

Walking ist heute eine gängige Bezeichnung für die Breitensport-Variante der wettkampforientierten Sportart Gehen. Aber nicht zu verwechseln mit der eigentlichen olympischen Disziplin Gehen. Hier gibt es gewaltige Leistungsunterschiede und Differenzen in der feinen Ausführung.

Walking (auf Deutsch: Gehen) ist, einfach gesagt, ein schneller und sportlicher Geh-Stil als das Spazierengehen am Wochenende im Park. Beim Freizeit und Gesundheitssport Walking wird eine höhere Geschwindigkeit angestrebt als beim natürlichen Gehen oder beim Wandern. Unterstützt von einem aktiven Armschwung. Hierzu muss ich persönlich sagen das auch diese in unterschiedlichen Varianten ausgeführt werden können. Also fast so wie es jeder gerne mag. Hauptsache die Arme sind mit in Bewegung.

Beim jüngeren Nordic Walking wird der Oberkörper etwas mehr beansprucht und mehr Muskelgruppen trainiert. Durch die Walking Stöcke * werden insbesondere die Schulter- und Oberarmmuskulatur und die Bauchmuskulatur zur Rumpfstabilisierung beansprucht. Etwas nach dem Vorbild des Skilanglaufs. Für die perfekte und auch angenehmste Ausführung bietet es sich an Walking Stöcke mit einer Handschlaufe zu nutzen. Bestenfalls sogar mit einem Schnellverschluss um unterwegs auch mal die Hände schnell freizubekommen um etwas zu Trinken.

Wie gut ist dieser Sport?

Walking Sport ist das ideale Training für die Ausdauer und selbst für Sportmuffel bestens geeignet. Untrainierte und Einsteiger haben mit dem Gesundheitssport Walking die perfekte Möglichkeit das Herz-Kreislauf-System zu stärken und sich gelenkschonender als beim Joggen zu bewegen. Das ist besonders bei Übergewicht ein wichtiger Faktor.

Ich persönlich habe beide Varianten ausprobiert und mich für das reine Walken entschieden. Ich habe gerne die Hände frei auf meinen Laufrunden, Fotografiere dann lieber sehenswertes auf den Strecken und das was man vor der eigenen Haustür alles entdecken kann. Das ist ein weiterer Punkt warum ich mich für das Walken entschieden habe. Und nach dem ersten Jahr als Walker muss ich sagen das so vieles zu sehen gibt, was einem als Radfahrer oder Autofahrer einfach entgeht.

Also geht raus, probiert aus was euch am besten gefällt und wer sich nur für das Walken entscheidet kann mit etwas Kraftsport die Oberkörpermuskulatur und den Bauch ebenso unterstützen. So wie es dir am besten gefällt.

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